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Kunst aus Holz
Aus gefällten Bäumen entstehen in meinem Atelier in Weilheim Skulpturen und Objekte — jedes Stück ein Unikat, geformt von der Maserung, den Spuren der Zeit und viel Handarbeit.
Was als Brennholz enden sollte, bekommt bei mir eine zweite Geschichte. Ich arbeite mit heimischen Hölzern und lasse mich von dem leiten, was der Baum bereits mitbringt: Wuchs, Risse, Astlöcher, Charakter.
ENTSTEHUNG
Viele Arbeiten beginnen mit Holz, das für die klassische Verwertung kaum noch interessant ist — für Baum-Art ist genau das der Anfang
Ein gefällter oder beschädigter Baum ist nicht automatisch wertlos. Oft beginnt genau hier die Idee für ein neues Werk.
Aus dem Stamm wird der Rohling herausgearbeitet. Dabei zeigen sich Maserung, Öffnungen und erste Linien der späteren Skulptur.
Durch Aushöhlen, Schnitzen, Schleifen und Veredeln entsteht Schritt für Schritt ein Werk mit eigener Präsenz.
Der geschliffene Korpus trägt die ersten Schriftzüge. Was schon herausgearbeitet ist, steht neben zart Vorgezeichnetem.
Ränder und Durchbrüche werden ausgearbeitet. Jeder Schnitt folgt dem, was Wuchs und Maserung des Holzes vorgeben.
Mit dem Stecheisen entstehen die Details, bis aus dem Stamm etwas ganz Besonderes geworden ist.
Am Ende steht ein Unikat, das seine Herkunft nicht versteckt. Maserung, Öffnungen, Kanten und gewachsene Linien bleiben sichtbar.
Die fertige Skulptur trägt die Spuren des Baumes in sich weiter. So wird aus rohem Holz ein Werk mit eigener Präsenz und Geschichte.